AMI goes
Chile
Hinter uns liegt eine spannende Reise durch ein Land voller Kontraste, Kreativität und kulinarischer Vielfalt. Lassen Sie uns gemeinsam auf die inspirierenden Menschen, wegweisenden Projekte und beeindruckenden Landschaften zurückblicken, die uns dort so bewegt haben!
Eine Woche, über zwei Dutzend Stationen, unzählige Eindrücke!
Dank Ihrer Unterstützung konnten wir Wissensbrücken schaffen, innovative Eindrücke mit nach Hause nehmen und die Expertise unserer heimischen Unternehmen international sichtbar machen.
Unser Programm
Landwirtschaft
Kultur
Wissenschaft & Politik
Danke
Wir bedanken uns herzlich bei allen Partnern und Sponsoren.
Ihre finanzielle Unterstützung hat diese Entdeckungsreise erst möglich gemacht. Vielen Dank für das Vertrauen und die großartige Zusammenarbeit!
AMI goes Chile - Der Fieldtrip im Detail
15.02.2026 - Voller Vorfreude am Flughafen: Der Startschuss für unser großes Chile-Abenteuer über Madrid.
15.02.2026 - Drinks in Madrid: Zwischenstopp in Spanien: Wir stoßen auf die bevorstehende Reise und die lange Flugetappe nach Santiago de Chile an.
16.02.2026 - Skyline Santiago: Der erste Morgen in Südamerika – ein beeindruckender Ausblick über die Dächer von Santiago de Chile.
Eintauchen in die Stadtgeschichte: Unser erster Orientierungsgang durch das historische Zentrum.
Kathedrale: Die beeindruckende Architektur der Plaza de Armas – ein Muss bei jeder Stadtführung.
Gruppenselfie: Perspektivwechsel im Museum: Ein gemeinsamer Blick nach oben unter der prachtvollen Glaskuppel.
Der imposante Palacio de los Tribunales de Justicia wurde zwischen 1905 und 1930 im neoklassizistischen Stil erbaut und beherbergt heute den Obersten Gerichtshof Chiles.
Palastplatz: Weite Plätze und wehende Flaggen – das politische Herz der chilenischen Hauptstadt.
Gruppenfoto im Park während der Stadterkundung.
Besuch beim Goethe-Institut in Santiago: Ein Stück deutsche Kultur und Sprache mitten in Chile.
Ein herzlicher Empfang und interessanter Austausch im Institut.
17.02.2026 - Besuch bei Quintessence Alpacas in La Estancilla, einem Vorzeigebetrieb für hochwertige Alpakazucht. Hier wird besonders auf die Reinheit und Qualität der Vliese geachtet.
Ein neugieriger Blick aus der Aufzucht: Die Tiere werden hier unter optimalen Bedingungen gehalten, um feinste Wollqualitäten zu erzielen.
Im direkten Kontakt erfuhren wir mehr über die Selektion der Zuchttiere. Die Farm kombiniert traditionelles Wissen mit modernsten genetischen Standards.
Snack-Zeit auf der Weide: Das Füttern aus der Hand war ein tolles Erlebnis und zeigt die Sanftmütigkeit dieser besonderen Tiere.
Quintessence verarbeitet die Wolle in über 22 natürlichen Farben.
Von tiefschwarz bis schneeweiß – die Vielfalt der natürlichen Töne ist das Markenzeichen der hofeigenen Textilkollektion.
Ein Blick in die hauseigene Weberei, wo die wertvolle Wolle direkt auf dem Betrieb zu edlen Kleidungsstücken verarbeitet wird.
Zum Abschluss ein gemeinsames Foto vor dem beeindruckenden Panorama der Farm. Ein informativer Tag rund um nachhaltige Luxusfasern „Made in Chile“.
Einblick in die ökologischen Folgen von Buschbränden und Wasserknappheit in der Region.
Nachhaltige Tierhaltung und ökologische Landwirtschaft gehen auf dem Fundo Hand in Hand. Die Tiere gehören fest zum Kreislauf des Schutzgebiets.
In der hofeigenen Schmiede werden Werkzeuge noch traditionell selbst gefertigt.
Zum Abschluss gab es eine Probe des hofeigenen Biers und Honigs. Die Produkte spiegeln die vielfältige Flora des Naturschutzgebiets perfekt wider.
18.02.2026 - Ein herzlicher Empfang auf der Granja Aromática: Wir starteten unsere Tour mit einem sensorischen Erlebnis und durften die verschiedenen hofeigenen Düfte und Essenzen kennenlernen.
Spannende Fakten zum geringen Regendurchschnitt und der extremen Trockenheit der Region – beeindruckend zu sehen, mit welchen Strategien der Betrieb diesen klimatischen Herausforderungen begegnet.
Fachkundige Erklärungen zu den Brennkesseln und der Destillation. Hier wird traditionelles Handwerk mit großer Leidenschaft für aromatische Pflanzen verbunden.
Ein Blick hinter die Kulissen der Produktion: In diesen Anlagen werden die wertvollen ätherischen Öle extrahiert und für die weitere Verarbeitung vorbereitet.
Im Labor konnten wir die fertigen Essenzen begutachten. Die Sorgfalt, mit der hier jedes Produkt veredelt wird, macht die Qualität der Farm aus.
Entspannung pur: Nach den intensiven Besichtigungen bot der Pool die perfekte Abkühlung unter chilenischen Palmen.
Gemeinsames Abendessen auf der Terrasse des Fundos, um die Erlebnisse des Tages Revue passieren lassen. In geselliger Runde genossen wir die lokale Küche in dieser idyllischen ländlichen Umgebung.
Blick vom Boot: Wir erkunden die logistische Drehscheibe Chiles direkt vom Wasser aus. Zwischen riesigen Containerschiffen bekommt man ein beeindruckendes Gefühl für die Ausmaße dieses Welthafens.
Kapitäns-Feeling pur: Einer unserer Kollegen durfte unter Aufsicht sogar selbst das Steuer übernehmen und uns sicher durch das Hafenbecken lenken..
Besuch beim „Bote Salvavidas“, der traditionsreichen freiwilligen Seenotrettung von Valparaíso. Wir erhielten Einblicke in die wichtige Arbeit der Einsatzkräfte, die seit über 100 Jahren ehrenamtlich für Sicherheit im Hafen sorgen.
Ein absoluter Glückstreffer: Während unserer Hafenrundfahrt in Valparaíso konnten wir High-Tech-Yachten die für die Weltmeisterschaft übten bei vollem Wind auf dem Pazifik sehen. Es war ein unerwartetes und spannendes Highlight unserer Reise.
Valparaíso beeindruckt als eine der ältesten Städte Chiles durch ihre bunte Architektur, die sich über 42 steile Hügel erstreckt. Von den vielen Aussichtspunkten hat man einen spektakulären Blick auf das Labyrinth aus farbenfrohen Häusern und den Pazifik
Graffiti & Vibes: Die Stadt ist ein wahres Freiluftmuseum, in dem fast jede Fassade mit kunstvollen Graffitis und Wandgemälden verziert ist. Diese Street Art verleiht den Gassen ihren unverwechselbaren, böhmischen Charme.
Schwarz-Weiß Mural: Neben bunten Farben finden sich auch detaillierte Grafiken, die oft die Geschichte der Hafenstadt und ihrer Bewohner erzählen. Diese Kunstwerke machen den Spaziergang durch die steilen Treppengassen zu einer ständigen Entdeckungsreise.
Das berühmte Zitat „We are not hippies, we are happies“ fängt die Lebensfreude und die positive Energie dieser Stadt perfekt ein. Es war der ideale Ort für ein gemeinsames Gruppenfoto, um den Vibe der Stadt festzuhalten.
19.02.2026 - Avocado Farm: Wir besuchten einen beeindruckenden Familienbetrieb, der auf rund 200 Hektar Avocados kultiviert. Chile gehört zu den weltweit größten Exporteuren, wobei die Sorte "Hass" aufgrund ihrer Transportfähigkeit den Anbau dominiert.
Die Avocadozucht steht in Chile vor großen Herausforderungen, da die Pflanzen mit bis zu 1.000 Litern Wasser pro Kilogramm Frucht extrem wasserintensiv sind. In trockenen Regionen führt dieser hohe Bedarf oft zu Spannungen bezüglich der lokalen Wasserversorgung.
Auf den hügeligen Plantagen wird deutlich, welcher logistische Aufwand hinter der Bewässerung und Pflege der Bäume steckt. Trotz des hohen Aufwands liegt der Erzeugerpreis vor Ort oft nur bei ca. 80 Cent bis 1 Euro pro Kilogramm.
Nach der Ernte werden die "grünen Goldstücke" sorgfältig sortiert, um den hohen Qualitätsstandards für den europäischen und amerikanischen Markt zu entsprechen
Der persönliche Austausch mit der Betreiberfamilie gab uns tiefe Einblicke in die wirtschaftliche Bedeutung des Avocado-Booms für die Region. Es war spannend zu sehen, wie Tradition und moderne Exportwirtschaft in diesem Familienbetrieb Hand in Hand gehen.
Gruppenfoto vor der Avocado Farm
Blumenzucht: Wir besuchten den Zuchtstandort von Benary und erhielten Einblicke in die Produktion hochwertiger Zierpflanzen. Hier werden aus kleinsten Stecklingen prachtvolle Blumen für den weltweiten Export gezogen.
In den Schaugewächshäusern konnten wir die enorme Farbenvielfalt und die verschiedenen Stadien der Pflanzenentwicklung begutachten. Benary setzt hierbei auf modernste Vermehrungsmethoden für maximale Qualität.
Qualitätssicherung steht an oberster Stelle: Wir beobachteten die präzise Selektion und Vorbereitung der Pflanzen für die weiteren Zuchtschritte. Jede Pflanze wird genau kontrolliert, bevor sie in den nächsten Prozessabschnitt gelangt.
Mithilfe kamerabasierter Sortieranlagen wird jedes einzelne Samenkorn analysiert und bewertet. Diese technologische Präzision garantiert die weltweit geschätzte Reinheit und Keimfähigkeit des Saatguts.
Nahaufnahme der kamerabasierter Sortieranlage.
Wir besichtigten den Vermehrungsbetrieb Valcam Seed, der sich auf die Produktion von hochwertigem Saatgut spezialisiert hat. Das Portfolio reicht von Mais und Soja bis hin zu verschiedenen Blumensorten.
Die farbenprächtigen Blumenfelder dienen der Saatgutgewinnung für den Export. Hier wird deutlich, wie präzise die Selektion für eine gleichbleibende Qualität erfolgen muss.
Gute Stimmung im weißen Blumenmeer während unserer Feldbegehung. Neben Saatgut produziert der Betrieb auch Chilis, die direkt vermarktet werden.
Ein Blick auf die Vitalität der Bestände, die unter optimalen Bedingungen für die spätere Aussaat vermehrt werden. Die chilenische Sonne bietet hierfür ideale Voraussetzungen.
Maispflanze: Im Fokus der Maiszüchtung standen vor allem die Standfestigkeit der Pflanzen und ein optimaler Kolbenansatz. Wir lernten viel über die technischen Herausforderungen, um eine maximale Saatgutreinheit bei der Züchtung zu garantieren.
Ein gemeinsames Foto mit dem Team von Valcam Seed nach einer sehr informativen Führung und Verpflegung. Der direkte Einblick in die Saatgutwirtschaft war eine tolle Ergänzung zu unseren bisherigen Besuchen.
Drei Tage lang haben uns die beste Busfahrerin und der beste Guide sicher über jede Sandstraße und sogar durch den Hafen manövriert. Als Dankeschön für den tollen Einsatz gab es zum Abschied einen edlen Tropfen aus der Heimat.
Wiedervereint: Große Erleichterung, als der in Madrid hängen gebliebene Koffer drei Tage vor Abflug endlich in Santiago auftauchte.
20.02.2026 - Bienenzucht: Direkt vor dem Nationalpark Aguas de Ramón schlüpften wir in die Schutzanzüge für eine spannende Besichtigung der lokalen Bienenzucht. Wir lernten viel über die Lebensweise der einheimischen Völker und deren Bedeutung für das chilenische Ökosystem.
Bei der direkten Arbeit am Bienenstock konnten wir die Honigproduktion aus nächster Nähe beobachten. Der abschließende Geschmackstest des frischen Honigs war ein kulinarisches Highlight dieses lehrreichen Vormittags.
Der historische Mercado Central beeindruckt durch seine gusseiserne Kuppel aus dem 19. Jahrhundert und sein lebendiges Treiben. In der Markthalle findet man eine riesige Auswahl an fangfrischen Meeresfrüchten und traditionellen Fischgerichten. Ein kulinarisches Highlight in Santiago, das Architektur und chilenische Tradition perfekt verbindet.
Österreichische Botschaft: Herzlicher Empfang in der österreichischen Botschaft in Santiago zum gemeinsamen Netzwerken. Alle zuvor besuchten Betriebe waren geladen, um die deutsch-chilenischen Beziehungen zu vertiefen.
In entspannter Atmosphäre tauschten wir uns mit den chilenischen Unternehmern über die Eindrücke der letzten Tage aus. Kulinarisch wurden wir mit österreichischen Klassikern wie Würsteln und Schnitzel verwöhnt.
Der Botschafter begrüßte die Gäste offiziell und würdigte die Bedeutung unserer Fachexkursion. Als süßes Highlight aus der Heimat gab es zum Abschluss sogar originale Sachertorte.
Networking: Lockere Gesprächsrunden boten die perfekte Gelegenheit, Kontakte zu den lokalen Betriebsleitern zu festigen. Die Gastfreundschaft in der Residenz war ein besonderes Erlebnis für unsere gesamte Gruppe.
Das Gruppenfoto unter der Flagge markierte den feierlichen Abschluss unserer Besichtigungstour. Ein unvergesslicher Abend voller Wertschätzung für alle Beteiligten der Reise.
21.02.2026 -Menschenrechtsmuseum: Das Museum wurde 2010 eröffnet und erinnert an die Opfer der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet von 1973 bis 1990. Die moderne Architektur aus Glas und Kupfer symbolisiert Transparenz und das Gedenken an über 40.000 registrierte Opfer. Es ist ein zentraler Ort für die chilenische Mahnung „Nunca más“ – Nie wieder.
Die Ausstellung dokumentiert den gewaltsamen Militärputsch und den darauffolgenden schwierigen Weg zurück zur Demokratie im Jahr 1990. In der Halle sehen wir Multimedia-Installationen und persönliche Gegenstände, die das Schicksal der Verschwundenen greifbar machen.
Vina Concha y Toro: Einführung in die Geschichte von Concha y Toro im historischen Park von Pirque. Unter hundertjährigen Bäumen erfahren wir mehr über die Vision des Gründers und die Entwicklung zum Global Player.
Analyse der chilenischen Weinbauregionen: Das digitale Relief zeigt eindrucksvoll, wie die Anden und der Pazifik das Mikroklima in den Tälern beeinflussen, aus denen der Betrieb seine Trauben bezieht.
Casona de Pirque – das ehemalige Wohnhaus der Familie. Die Architektur spiegelt den Reichtum und die Tradition des chilenischen Weinbaus im 19. Jahrhundert wider.
Der gesellige Teil: Start der exklusiven Weinverkostung. In lockerer Runde probieren wir die ersten Tropfen direkt am Ursprungsort.
Abstieg in die Legende: Im dunklen Keller bewacht die 'Teufelsfratze' symbolisch die besten Weine. Hier entstand die berühmte Geschichte vom Casillero del Diablo, um Diebe fernzuhalten.
Fachmännische Analyse: An der Tafel verkosten wir insgesamt 9 verschiedene Weine, um die enorme Bandbreite der Rotweine zu verstehen.
Expertise aus erster Hand: Unsere Sommelière erklärt die feinen Unterschiede der Rebsorten und wie das Holz der Barrique-Fässer den Geschmack beeinflusst.
Kulinarisches Chile: Frisches Fisch - klassisches
Ceviche - als Kontrast zum Weinbau.
Zwei Geburtstage und ein Grund zum Feiern: Den Tag lassen wir bei chilenischer Gastfreundschaft und bester Stimmung ausklingen.
22.02.2026 - Wieder daheim! Mit vielen neuen Ideen und Eindrücken sind wir nun wieder im zuhause im Winter angekommen.
Neue Perspektiven für die europäische Agrarwirtschaft
Chile
Chile begeistert mit seiner außergewöhnlichen Vielfalt – und auf unserer Reise durch Santiago de Chile, Valparaíso, Quillota und die Region Pichilemu erleben wir sie hautnah.
Zwischen Anden und Pazifik entdecken wir lebendige Metropolen, farbenfrohe Hafenstädte, fruchtbare Täler und unberührte Küstenlandschaften. In Santiago spüren wir den Puls des modernen Chile, wo Geschichte und Gegenwart ineinanderfließen. Valparaíso fasziniert mit seiner kreativen Energie, steilen Hügeln und einem Kaleidoskop aus Farben und Ideen.
In Quillota tauchen wir in die Welt der Landwirtschaft ein – dort, wo Düfte, Aromen und nachhaltige Anbaumethoden die Sinne beleben. Schließlich lädt uns Pichilemu mit seiner entspannten Atmosphäre, dem Rauschen des Meeres und der Ursprünglichkeit seiner Landschaft zum Innehalten ein.
Diese Reise vereint Kultur, Natur und Genuss – und zeigt Chile in seiner ganzen, lebendigen Vielfalt.
Vielen Dank den Sponsoren
von AMI goes Chile
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Mit uns gemeinsam Wissensbrücken bauen
Auf unseren Reisen bekommen wir Einblicke in Geschäftsvorgänge und -abläufe verschiedenster Unternehmen und Branchen fernab von österreichischen Strukturen. Wir erhalten nicht nur einmalige Eindrücke von der Kultur, sondern möchten auch networken und Brücken für mögliche Zusammenarbeiten aufbauen.
Unternehmen, die uns durch individuelle Sponsoringpakete unterstützen möchten und Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns haben,
nehmen wir gern auf unsere internationalen Reisen mit.
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